Milchalternativen/Pflanzendrinks selbst herstellen!

 

Bei gekauften Drinks im Tetrapack ist kaum 10% des Rohstoffs enthalten!
So wird eine Menge Wasser und Plastikverpackung verwendet und transportiert!

Ökologisch sehr zweifelhaft!

Diese Drinks sind außerdem alle homogenisiert, pasteurisiert und selten gibt es genaue Angaben zur Herkunft der Zutaten.

Transparenter, nachhaltiger und günstiger ist es, die Drinks zu Hause selbst herzustellen!
Das geht ganz einfach!

  

Für erste gute Infos mit Rezepten für Mandeldrink, Haselnussdrink, Haferdrink und Reisdrink empfehle ich:

www.rene-goes-raw.de/?p=160

 

Wie filtere ich die Drinks?:

Zum Filtern der Drinks wird im obigen Link ein Wäschebeutel als Möglichkeit erwähnt.

Zuverlässiger, robuster, effektiver und frei von kritischen Kunsstoffen ist ein spezieller Nussmilchbeutel. Die Anschaffung lohnt sich! Hier meine Empfehlung:

https://kulau.de/premium-nussmilchbeutel

Der Veggiefino und ein Stabmixer sind ebenso sehr günstig im Handling:

www.keimling.de/veggiefino.html

Noch eine Möglichkeit, Pflanzendrinks zu filtern ist, eine "Kaffe-Presskanne" zu verwenden. Bitte vorsichtig beim Runterdrücken sein, sonst spritzt alles oben raus! Das Ergebnis ist nicht so fein wie bei einem Tuch/Nussmilchbeutel.

Am praktischsten sind natürlich spezielle Geräte für Pflanzendrinks oder Entsafter.

Ich hatte selbst mal einen Sojamilchbereiter.
Eine einfache Reinigung empfehle ich als wichtiges Kriterium!

Außerdem sollte ein zweites Programm zur Herstellung von Pflanzendrinks ohne Kochvorgang vorhanden sein.
Hier sind ein paar Geräte zur Auswahl und im Vergleich:

http://socialcompare.com/.../sojamilchbereiter-35lndwyj

 

 

Sojamilch selber machen:

www.foodchomp.de/kochschule/anleitungen/sojamilch-selber-machen

 

 

Mein Lieblingsrezept:

3 Hände ungeschälte Hanfsamen und die selbe Menge Rosinen oder Datteln über Nacht in Wasser einweichen und dann einfach ein paar Minuten mixen. 

Filtern/auspressen und nach Gusto verdünnen. 

Für eine "Goldene Milch"-Variante fügt man beim Mixen eine kleine Hand voll frische Kurkuma-Wurzeln und eine Prise schwarzer Pfeffer hinzu.

 

 

Test:
Buchweizendrink gekauft und selbst gemacht

Der Buchweizendrink vom Hofgut Storzeln liegt im Handel zwischen 2,99€ und 3,10€ für einen Liter. www.hofgutstorzeln.de
Er kommt mit ...den Zutaten Buchweizen, Sonnenblumenöl und Salz aus. Der mild süße Geschmack entsteht beim Herstellungsprozess, in dem die Stärke zu Zucker umgewandelt wird. Er ist leicht braun gefärbt, homogen und weder zu dünn noch zu dick in der Konsistenz.

 

Davert Buchweizen 500g aus China kostet zwischen 2,79€ und 2,99€. www.davert.de/produkte/getreide/getreide/buchweizen-500g
Ich habe davon ca. 150g ca. 15 Stunden eingeweicht, ausgewaschen und mit 1 Liter frischem Wasser ca. 1,5 Minuten im Hochleistungsmixer gemixt.
Beim Filtern und Auspressen mit einem Nussmilchbeutel gab es kaum einen Rückstand, weswegen man sich diesen Schritt quasi sparen kann. Dann habe ich einen halben Esslöffel Sonnenblumenöl und eine Prise Salz hinzugefügt und das ganze nochmal mit zusätzlich 0,5 Liter Wasser gemixt.
Die insgesamt ca. 1,5 Liter schäumten stark und hatten eine helle, fast weiße Farbe. Er ist ähnlich flüssig wie der gekaufte Drink geworden. Allerdings war er etwas mehlig/grisselig und hatte einen recht neutralen Geschmack. Die Süße kann nach Wahl zugefügt werden. In meinem Fall haben Rosinen zu viel Eigengeschmack bewiesen. Mit ein wenig Rohrzucker und Rohkakao war er dann recht lecker.
Vanille, Zimt, Lebkuchengewürz, Carob und Banane sind weitere Optionen.

 

Mein Fazit:
Im Drink vom Hofgut wird regionaler Bioland-Buchweizen verwendet. Der kostet 3 bis 4€/500g im Einzelhandel, also etwas mehr als der chinesische. Auch wenn nur 12,5% davon im Endprodukt enthalten sind, will ich das berücksichtigen. Hier zählt eh nicht nur der Preis...
Konsistenz und Geschmack vom gekauften sind kaum zu toppen. Sehr ausgewogen und lecker. Wer aber den selbstgemachten gewöhnt ist, wird den gekauften ggfs. als künstlich empfinden.
Der selbstgemachte ist günstiger, nicht pasteurisiert und schnell zubereitet. Man kann an Einweichzeit und Rezeptur, ergo an Geschmack und Konsistenz feilen. Und es gibt keinen Plastikmüll.
Beide haben so ihre Vorteile, aber die gesündere und kreativere Variante ist meines Erachtens der Homemade.